Wohnen

Bodenbeläge für Wohnungen und Häuser

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Geschmäcker sind verschiedenen – da gilt auch bei Bodenbelägen. In den 1970er Jahren war Teppich der beliebteste Belag. Später wurde er von anderen Möglichkeiten wie Laminat abgelöst, der Holz täuschen ähnlich sieht. Heute ist die Auswahl so groß wie nie zuvor. Jeder Bodenbelag punktet mit ganz speziellen Eigenschaften, hat aber auch einige Nachteile. Für welche Option man sich entscheidet, hängt unter anderem vom Verwendungszweck, vom Budget und von der Gebäudegröße ab.

Teppich – der Klassiker

Kaum ein anderer Bodenbelag bietet so viele Gestaltungsmöglichkeiten wie ein Teppichboden. Es sind unzählige Varianten erhältlich, die sich unter anderem durch folgende Merkmale unterschieden:

  • Farbe
  • Verlegungsart: Teppichfliesen oder großflächig verlegt
  • Flor: Hoch-, Lang- oder Kurzflor
  • Material: Wolle, Baumwolle, Sisal, Fell, Seide

Eines ist klar: das Trittgefühl auf Teppich ist einzigartig. Man kann auch gut barfuß auf diesem Belag gehen. Außerdem bietet Teppich eine gute Wärmedämmung. Aus diesen beiden Gründen kommt dieser Belag sehr gerne in Kinderzimmern zum Einsatz: hier wird gerne auf dem Boden gespielt. Außerdem besteht auf Teppich kaum die Gefahr des Ausrutschens. Die Verletzungsgefahr auf einem Teppichboden ist also deutlich geringer. Außerdem verleiht Teppich einem Raum wahre Wohlfühlatmosphäre. Allerdings ist dieser Belag nicht so einfach zu reinigen wie andere Materialien. Wenn sich Allergiker für einen Teppichboden entscheiden, sollten sie Modelle mit niedrigem Flor wählen. Darin bleibt Staub nicht so leicht hängen und der Boden kann leichter abgesaugt werden. Bei hartnäckigen Flecken kommt man beim Teppich kaum an chemischen Mitteln vorbei. Profis wie die Teppichreinigung Berlin bieten eine gründliche Reinigung an. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Firmen in ganz Deutschland, die sich auf Teppichreinigung spezialisiert haben, können einen Teppich wieder in neuem Glanz erscheinen lassen. Als Alternative bietet sich die Nassreinigung an, die immer mit einem Spezialgerät zu erfolgen hat. Nur eigens für die Nassreinigung ausgelegte Sauger können nämlich die überschüssige Flüssigkeit aus dem Teppich entfernen. Für die tägliche Reinigung eines Teppichs ist ein leistungsstarker Staubsauger zu empfehlen.

Fliesen – praktisch, aber kalt

Fliesen blicken als Bodenbelag auf eine lange Tradition zurück. Funde beweisen, dass schon die alten Römer auf Fliesen in ihren Häusern spazierten. Der größte Nachteil an diesem Bodenbelag liegt an der Kälte. Ohne eine Wärmequelle, die unter den Fliesen verlegt werden, ist dieser Bodenbelag kaum für Wohnräume geeignet. Ideal lassen sich Fliesen mit einer Fußbodenheizung kombinieren, da sie die Wärme gut durchlassen. Dieser Bodenbelag punktet mit der einfachen Reinigung: man kann sowohl einen Staubsauger als auch einen Besen dafür verwenden. Flecken werden ganz einfach mit einem nassen Lappen entfernt. Durch regelmäßiges Aufwaschen bleiben die Fliesen fast staubfrei und glänzen wie neu. Außerdem gibt es bei Fliesen eine große Auswahl an Farben und Schattierungen. Auch unterschiedliche Formen sind verfügbar. Durch bunte Reihen oder mosaikartige Muster wird jeder Fliesenboden zum Schmuckstück. Fliesen eignen sich nicht nur für den Boden, sondern auch für Wände. Darüber hinaus sind Fliesen kratzfest und bieten sich daher unter anderem für Haustierbesitzer an.

Der echte Holzboden

Ein Parkettboden wird edel und gediegen und verschafft in jedem Raum wohlige Stimmung. Holz als Naturmaterial wird schon seit Jahrhunderten als Baustoff eingesetzt und punktet mit einem einzigartigen Raumklima. Allerdings ist ein Parkettboden nicht so leicht zu verlegen, wie man glauben möchte. Die Streben aus Massivholz müssen händisch und einzeln an die richtige Position gebracht werden. Ein echter Parkettboden hält sehr lange und besticht mit einer einzigartigen Optik. In der Regel ist er relativ strapazierfähig. Sollte es dennoch zu Blessuren kommen, lassen sich einzelne Holzteile austauschen. Das größte Manko liegt am hohen Preis. Wer echtes Holz auf großen Flächen verlegen möchte, muss relativ tief in die Tasche greifen.

Die günstige Alternative – der Laminatboden

Holzoptik zum günstigen Preis? Laminat macht es möglich. Dabei handelt es sich um günstige Holzspanplatten, die mit einer Folie beschichtet werden. Laminat von guter Qualität sieht einem Holzboden zum Verwechseln ähnlich. Man kann zwischen vielen verschiedenen Dekorschichten wählen, egal ob klassisch in Buche oder Ahorn oder auffallend in Marmormaserung, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Bodenbelag ist strapazierfähig und hygienisch. Man kann darüber saugen, kehren oder wischen. Die Reinigung ist sehr einfach und somit punktet der Belag auch bei Allergikern. Außerdem sind die Paneele im Vergleich zum echten Holzboden sehr günstig. Durch moderne Klicksysteme kann man das Laminat mit ein wenig handwerklichem Geschick und dem passenden Werkszeug gut auch selbst verlegen. Der Nachteil bei Laminat ist, dass man jeden Schritt durchhört. Daher ist unbedingt darunter eine Dämmschicht zu empfehlen. Ein Abschleifen wie bei einem Parkettboden ist nicht möglich. Sollte der Laminatboden Schaden nehmen oder ausbleichen, muss man den Boden ganz austauschen. Für kleine Kratzer gibt es spezielle Stifte für Ausbesserungen, die jedoch nur Farbe auftragen, den Laminat jedoch nicht wirklich kitten. Vorsichtig muss man bei Laminat auch bei Flüssigkeiten sein. Fällt zum Beispiel ein Kübel Wasser um, kann die Flüssigkeit unter den Boden gelangen und dort Schaden anrichten.

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